Stadtgeschichten

Christine am 16. September 2012
London 1666 // 伦敦 一六六六

London 1666 // 伦敦 一六六六

Der amerikanische Künstler Matthew Picton zeigt Metropolen, die Schauplatz eines historischen Ereignisses waren, als filigrane Papierskulpturen. Dabei verwendet er Material, das sich inhaltlich auf die jeweilige Begebenheit bezieht.

Zum Beispiel:
London 1666 – erbaut aus unterschiedlichen Bucheinbänden von Daniel Defoes The Journal Of The Plague Year
Dresden 1945 – erbaut aus der Partitur von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen
San Francisco 1906 – erbaut aus (später erstelltem) Filmmaterial über das große Erdbeben
Dublin 1904 – erbaut aus Textseiten von James Joyces Roman Ulysses
Und, selbstverständlich: Lower Manhattan – erbaut aus Zeitungsüberschriften und Seiten aus Philip Roths The Plot Against America

Dallas 1963 // 达拉斯 一九六三

Dallas 1963 // 达拉斯 一九六三

Sehr gelungen auch die Darstellung des Zentrums von Dallas, 22. November 1963. Die weltbekannten Fotos von Kennedy, wenige Minuten vor dem Attentat, markieren den damaligen Fahrtweg seiner Limousine durch die Stadt.

Diese Modelle sind bereits auf den ersten Blick eine schöne Sache. Und beim zweiten und dritten Mal Hinschauen, beim näher Rangehen, beim genauer Zuhören – da warten dann weitere Entdeckungen und Erkenntnisse auf uns Betrachter.

So was gefällt mir gut. Sehr gut sogar.

Ganz früh eines Morgens

Christine am 12. September 2012
Běijīng Zhàn // 北京站

Běijīng Zhàn // 北京站

Im Rahmen einer kleinen Reise im Frühjahr hatte ich das Vergnügen, Peking im Morgengrauen zu erleben. Die Uhr am Bahnhof zeigt kurz vor halb 6. In der Früh, wie gesagt. Es wird wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis bleiben. Umso mehr weiß ich es zu schätzen.

Restaurant // 饭馆

Restaurant // 饭馆

Der Hauptbahnhof in Peking ist kein moderner Ort, von dort aus fahren viele Züge nicht in andere Großstädte, sondern mehr in die ländlichen Gegenden. Was sich auch sofort an den Passagieren erkennen lässt, die hier auf ihre Weiterreise warten. Ganz viele ‚Country People‘ – und natürlich auch ein paar verwegene Backpacker, die auf den ungesicherten Wegen des Landes reisen möchten. Und ich. Auch die Wegführung im Bahnhof lässt erkennen, dass hier ausschließlich Reisende mit Ortskenntnissen (und solche, die sich dafür halten) verkehren. Aber wenn man nicht dort war – dann hat man was verpasst. Das Gebäude ist herrlich, herrlich alt, herrlich kurios, riesige Kronleuchter hängen von den Decken herab, in einer Ecke schaut es aus wie in einem Wiener Kaffeehaus, vor den öffentlichen Waschräumen befindet sich ein bestimmt 10 Meter langes Becken, an dem zig Menschen ihr morgendliches Ritual vollziehen. Das beobachten zu dürfen, vor allem wenn man selbst noch ein bisschen schlaftrunken ist, rechtfertigte das frühe Aufstehen allemal.

Wartehalle // 候车室

Wartehalle // 候车室

Im Gegensatz zu mir waren anscheinend alle Anderen zu so früher Stunde schon recht fit. Man spielte Karten, mitgebrachte Snacks wurden verspeist, einige Leute schauten immer wieder ungeduldig auf die Anzeigetafel, viele lachten laut. Und das alles in einem unwirklichen, gelben Licht. Das einen neuen Tag versprach, einen neuen Ort, einen neuen Anfang.

Der Hochstapler

Christine am 11. September 2012
Styroportaxi // 泡沫塑料出租车

Styroportaxi // 泡沫塑料出租车

Das ist ja auch so eine Sache, die man sich in Asien erhofft – dass mal so ein überdimensional beladenes Gefährt an einem vorbeikommt. Nach wie vor ist auch für mich dieser Anblick immer wieder ein Phänomen.

Blumentaxi // 花儿出租车

Blumentaxi // 花儿出租车

Dem Fotografen Alain Delorme ist solch ein Anblick anscheinend immer noch nicht imposant genug. Anders sind die von ihm ins Netz gestellten Motive nicht erklärbar – weil allesamt unter Garantie mit Photoshop aufgemotzt. Ein 100-prozentiges Indiz dafür ist u.a. die Anwesenheit eines Rollstuhlfahrers auf einem seiner Bilder. Ich bin jetzt anderthalb Jahre in Shanghai. Und ich habe noch nie, noch NIE auch nur einen einzigen Rollstuhlfahrer auf der Straße gesehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese beiden Erscheinungen zeitgleich innerhalb von 5 Metern anzutreffen sind, ist somit gleich Null.

Flaschentaxi // 瓶 出租车

Flaschentaxi // 瓶 出租车

Und auch hierzu muss ich sagen: Ja richtig, manchmal glaubt man auf den ersten Blick nicht, was man vor Ort zu sehen bekommt.
Aber bei aller Liebe … irgendwo ist Schluss!

Im Rückspiegel

Christine am 10. September 2012
Testbild // ???

Testbild // ???

Wer das hier nicht aus erster Hand kennt, der ist wahrscheinlich nach 1980 geboren – und braucht eigentlich nicht weiter zu lesen. Allen Anderen garantiere ich ein paar intensive Momente der Melancholie.

Unter dem Titel Es war einmal in unserem Leben bringt der Redakteur Michail Hengstenberg ein paar inzwischen aus unserem Alltag verschwundene Dinge in Erinnerung. Vieles davon wollten wir alleine aus praktischen Gründen nicht unbedingt wieder haben. Einiges davon hatten wir inzwischen sogar schon vergessen. Aber diejenigen unter euch, die das alles seinerzeit noch miterleben durften, können sich garantiert ausnahmslos an die aufgeführten Dinge erinnern. Weil sie nämlich, wie Herr Hengstenberg so schön beschreibt, damals für einen Moment lang unsere ungeteilte Aufmerksamkeit erforderten. Und uns beim Gebrauch ein haptisches und (vor allem im Rückblick) fast sinnliches Erlebnis bescherten.

Kleiner Tipp meinerseits: Es wäre fast zu schade, die Bilder jetzt nebenbei schnell durchzuklicken. Am besten schaut man sie sich in Ruhe an, vielleicht bei einem Glas Rotwein. Aber besser nicht nach mehr als drei Gläsern, sonst wird es gefährlich. Eine klasse Ansammlung schöner Erinnerungen, kleine Zeitreise inklusive.

Selten hat auf einen Artikel die Kategorie Rückblick so gut gepasst wie auf diesen hier…

Nichts für schwache Nerven

Christine am 8. September 2012
Drachenhölle // 龙地狱

Drachenhölle // 龙地狱

Die in Deutschland inzwischen auch nicht mehr so weit verbreitete Form der Straßenkunst – in Form überdimensionaler Kreidebilder – ist auch hier nicht oft zu sehen. Dies dürfte aber wahrscheinlich mit daran liegen, dass vor Ort ein Wachmann daneben stehen muss, der dafür sorgt, dass niemand sein Getränk (oder ähnliches) über dem Gemälde entleert.

Achtung! // 听着!

Achtung! // 听着!

Und weil man neben den Wachmann nicht auch noch einen Arzt platzieren möchte, wurde in diesem Fall gar ein schwerer Warnhinweis installiert. Den ich fast noch bemerkenswerter finde, als das Bild an sich. Und durchaus berechtigt.

Ganz nah

Christine am 7. September 2012
Einladung // 请柬

Einladung // 请柬

Und wieder ein Beispiel aus der Rubrik:
Schade, dass es einem nicht selbst eingefallen ist!

Für diejenigen, die es noch nicht gesehen haben – und weil ich der Meinung bin, das darf man nicht verpassen: So schaut die Einladung von Apple zur geplanten Vorstellung des neuen iPhone 5 am 12. September in San Francisco aus.

Meine persönliche Meinung, obwohl ich kein fanatischer ‚Apple-Jünger‘ bin, somit also aus rein gestalterischen Aspekten: Besser hätte man es nicht machen können.

Die Lehrerin

Christine am 4. September 2012
Deutsche Schule Shanghai // 上海德国学校

Deutsche Schule Shanghai // 上海德国学校

Loris, Emily, Michelle, Felicia, Theresa, Lea, Lennard, Nick – das sind die Menschen, die von nun an meinen Donnerstagnachmittag bestimmen werden. Seit letzter Woche bin ich nämlich eine Lehrerin an der Deutschen Schule in Shanghai, wo ich zwei Nachmittagsprogramme veranstalten werde. Unter dem Motto ‚Das Alphabet – 26 neue Freunde‘ montags den ‚Bücherwurm‘ für die Klassen 1 + 2, und donnerstags die ‚Schreibwerkstatt – Junge Reporter berichten‘ für die Klassen 3 + 4.

Mein erster Tag, der hatte es dann auch gleich in sich. Alle Beteiligten versammelten sich auf dem Schulhof, ich hielt mein Schild hoch, in gespannter Erwartung, welcher der jungen Hüpfer sich nun bei mir einfinden würde. Es ging dann gleich mal damit los, dass die ersten Beiden eigentlich lieber zum Backen wollten und ihrer Enttäuschung durch lautes Klagen, gepaart mit der dazu gehörigen Mimik, Ausdruck verliehen. Pädagogisch einfühlsam formulierte Erkenntnisse meinerseits, dass sich im Leben die eigentliche Zweitwahl im Nachhinein nicht selten als Glücksfall entpuppt, zeigten keinen erwähnenswerten Erfolg.

Und wie so oft gibt es auch in meiner Gruppe aus den unterschiedlichsten Sparten jeweils einen Vertreter: Der smarte Computerfan, der sofort angemerkt hat, dass er sich außer Stande sieht ohne echtes Mikro jemanden zu interviewen. Der schüchterne Blonde, der vor jedem gesprochenen und geschriebenen Wort erstmal sehr lange überlegt, ob sich eventuell noch eine bessere Variante finden lässt. Die zwei fast schon vor-pubertären Freundinnen, die in Minuten-Abständen wechseln zwischen schreien, lachen und weinen, und zwischendurch unvermittelt (und zur Belustigung ihrer Klassenkameraden) ihre Shirts nach oben ziehen. Die burschikose Hübsche, die alle Jungs als ihre ‚Feinde‘ und alle Mädchen (ungeachtet ihres wirklichen Alters) als ihre ‚kleinen Schwestern‘ bezeichnet. Die filigrane Hübsche, die sowohl sehr gut schreiben als auch zeichnen kann. Der ganz liebe Kleine, der beim geringsten Geräusch bzw. der kleinsten Abschweifung vom geplanten Ablauf in eine Vorstufe zur Panik verfällt – der aber bei mir einen Stein im Brett hat, weil er am Schluss meinte: ‚Ist die AG schon vorbei? Schade!‘. Und als i-Tüpfelchen: Die mysteriöse Nihilistin, mit der ich gleich zu Beginn eine Krisensituation zu bewältigen hatte.

Kleine Sonne // 小太阳

Kleine Sonne // 小太阳

Als keiner mit ihr zusammen das geplante Interview führen wollte, und ich demonstrieren musste, dass auch Außenseiter durchaus mal das große Los ziehen können, schlug ich vor, dass die Frau Lehrerin (also ich) ihre Partnerin sein könnte. Wie sie das denn fände. Ihre Antwort: ‚Ist mir egal. Total egal. Mit ist alles egal. In welcher AG ich bin, völlig egal. Und wer Sie sind, das ist mir auch egal.‘ Nun gut. Ich bin daraufhin ins Philosophieren geraten, wie gut sie es doch habe, so viele schöne Möglichkeiten, Anderen ginge es da viel schlechter, alleine schon im Ausland in die Schule gehen zu dürfen, das wäre ja eine tolle Sache. Und mir persönlich wäre durchaus nicht alles egal, und ich wäre sehr froh, dass sie jetzt in meiner Gruppe wäre, in der tollsten Gruppe von allen, und wir hätten eine schöne Zeit zusammen und sie würde Dinge lernen, von denen sie jetzt noch gar nichts wisse. Darauf hin sie: ‚Ist mir egal. Total egal.‘
(Apropos Interview. Persönliches Highlight. Frage: Welches chinesische Essen magst du am liebsten? Antwort: Sushi.)

Die nächste Herausforderung bestand darin, die beiden Zweitwählerinnen davon zu überzeugen, dass es total cool sei, ein Reporter zu sein. Minutenlang habe ich auf die zwei eingeredet und bin mit ihnen das von mir vorbereitete Interviewblatt durchgegangen. Was man dabei über sein Gegenüber erfahren könne…einfach klasse! Die letzte Frage war von mir offen gelassen. ‚Da könnt ihr dann ein eigenes Thema ansprechen, denn schließlich sind wir ja alle Reporter!‘ Da steht eine der Beiden auf und brüllt aus Leibeskräften: ‚Ich bin kein Reporter! Ich bin Bäcker!!!‘

Die Minuten schlichen dahin, und bevor es schließlich zum Äußersten kam, nämlich dass der Lärm einen vorbei gehenden ‚echten‘ Lehrer zur Nachfrage zwingen könnte, kam ich mit dem Vorschlag, doch die letzte halbe Stunde draußen noch was zu spielen. Ranzen aufgesetzt, Stühle hochgestellt, Tür aufgerissen. Und direkt vor unserem Zimmer saß welche Gruppe auf dem Flur? Richtig: Die mit dem Backen.

Auf dem Hof waren dann alle 8 innerhalb eines Augenblicks in alle Richtungen auseinander gelaufen. Das Wort ‚Aufsichtspflicht‘ erschien vor meinem geistigen Auge, doch noch während ich mir eine neue Strategie überlegen wollte, kam die Hälfte meiner Gruppe schon wieder auf mich zu gerannt:

‚Frau Blattert, meine Lippe blutet!‘
‚Frau Blattert, die Lea hängt im Klettergerüst und kommt alleine nicht mehr runter!‘
‚Frau Blattert, wo ist denn der Ball, den sie uns versprochen haben?‘
‚Frau Blattert, können wir beim nächsten Mal auch was backen?‘

Man hört ja so oft, Lehrer sei ein prima Lowheimer-Job, besonders wegen des frühen Feierabends und der vielen Ferien. Diese Ansicht teile ich seit letzter Woche nicht mehr. Irgendwie finde ich sogar: Lehrer sind Helden! Vor allem diejenigen, die an (ab und zu in den Schlagzeilen auftauchenden) öffentlichen Schulen unterrichten, mit über 40 Leuten in der Klasse, mindestens die Hälfte davon ohne erwähnenswerte Sprachkenntnisse, ein Großteil ohne Bock auf irgendwas. Also, da braucht man die erwähnten Ferien dann aber auch – als Lehrer, meine ich.

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei meinem Unterricht um ein freiwillig gewähltes Nachmittagsprogramm handelt, bei dem es zu keiner Zeit um Lernfortschritte oder gar Prüfungen geht, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass wir hier von einer recht kostspieligen Privatschule sprechen, die ausnahmslos Kinder aus guten bis sehr guten wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen beherbergt, da muss ich doch zusammenfassend sagen: Ich habe es gut getroffen. Und darüber freue ich mich sehr.

Austern zum Frühstück

Christine am 31. August 2012
Oyster Street // 蚵路

Oyster Street // 蚵路

In einem der wenigen noch erhaltenen, ursprünglichen Stadtteile Shanghais gibt es eine Straße, in der ausschließlich Meerestiere verkauft werden, vornehmlich Austern. Da ich ja (in diesem Fall fast leider) nichts esse, was Eltern hatte (obwohl ich glaube, dies trifft in dieser Formulierung auf die Auster an sich nicht unbedingt zu) kann ich von diesem Ausflug nur unter visuellen Aspekten berichten.

Austern waschen // 洗牡蛎

Austern waschen // 洗牡蛎

Austern, da roh gegessen, erfordern grundsätzlich sowohl bei der Lagerung als auch bei der Zubereitung hohe hygienische Standards. Dies stellt bei knapp 40 Grad Außentemperatur eine komplexe logistische Herausforderung dar. Weil aber nirgends etwas über grundsätzliche Vergiftungserscheinungen bzw. Hepatitis-Fälle als Folge eines Besuchs dieser Essensstände bekannt ist gehe ich mal davon aus, dass wir es in Deutschland mit den Vorschriften ein wenig übertreiben. Oder aber alle Gäste essen nix und gucken nur. So wie ich.

Kleine Flusskrebse // 小龙虾

Kleine Flusskrebse // 小龙虾

Auch im Angebot sind die kleinen Flusskrebse, nur gekocht oder danach auch noch gebraten, die sich hier in so ziemlich in jedem größeren Teich tummeln. Daher kann man des Öfteren beobachten, wie sich preisbewusste Chinesen in Parks oder an anderen öffentlichen Plätzen als Jäger und Sammler betätigen. Einigen Verkäufern gelingt zugegeben eine unter Design-Aspekten sehr ästhetische Anpreisung ihres Angebots. Und wie man an dem oben gezeigten jungen Mann sehen kann herrscht hier eine sehr angenehme, wenig progressive (und daher für China recht untypische) Weise des Verkaufsverhaltens.

Haare waschen // 洗头发

Haare waschen // 洗头发

Austern, Flusskrebse, die eigenen Haare ….
Waschen ist an diesem Ort generell ein großes Thema.

Skyline // 天际线

Skyline // 天际线

Ganz egal, wo in Shanghai man steht oder sitzt. Pausenlos wird man daran erinnert, dass man sich irgendwie auch in einer modernen Weltmetropole befindet. Sehr schön war es zu beobachten, wie sich in der einsetzenden Abendstimmung das Licht änderte, die Beleuchtung der Schilder anging, die Gäste zusehends mehr wurden – und sich am Horizont die untergehende Sonne im höchsten Gebäude der Stadt spiegelte. Auch wenn man hier nichts essen kann oder will – die Mischung aus dem was man sieht und riecht und hört ist toll. Einfach toll.

Heimaturlaub

Christine am 20. Juni 2012
Wiedersehensfreude // 重逢

Wiedersehensfreude // 重逢

Mama, Heike, Rainer, Tim, Filiz, Biegel, Carsten, Tom, Gerlinde, Karl-Heinz, Christiane, Michael, Clara, Diana, Jan, Judith, Natsch, Carla, Henni, Kerstin, Johannes, Michi, Agnese, Leonardo, Alessandro, Bennie, Niki, Karin, Bernd, Jonas, Felix, Christa, Vatsala, Rafael, Steffen, Sascha, Birgit, Virginia, Chantal, Bianca, Jürgen, Ninja, Katharina, Silke, Oli, Isa, Dani, Thomas, Sabine, Hannah, Marlene.

Wir sehen uns auf jeden Fall in Laufe der nächsten 6 Wochen.
Und vielleicht kommt noch der eine oder andere Name hinzu.
Darüber würde ich mich freuen.

Anfang August bin ich wieder zurück.
Hier, in meinem Zuhause.
Mit vielen neuen Erinnerungen im Gepäck.
Gesammelt im Sommer, in meinem anderen Daheim.

Feuchtgebiete

Christine am 19. Juni 2012
Pflaumenregenzeit // 黄梅天

Pflaumenregenzeit // 黄梅天

Jetzt geht’s hier los.
Mit immer alles feucht.
Immer. Alles.
Noch dazu dauernd ziemlich warm.
Und daher alles auch noch klebrig.

Auftauzeit für tiefgefrorene Brote: maximal 15 Minuten.
Trockenzeit für Wäsche: mindestens 4 Tage.

Raffiniertes Hilfsmittel // 滑头辅助设备

Raffiniertes Hilfsmittel // 滑头辅助设备

Um der Humidität zumindest teilweise Herr zu werden, gibt es hier eine Art Feuchtigkeits-Fänger zu kaufen. Kleine Plastikboxen, die obere Hälfte gefüllt mit einem Granulat, darunter ein Reservoir zum Auffangen des Wassers. Ganz oben drauf ein dünnes Papier, durch das die Kügelchen die Feuchtigkeit aus der Luft ziehen, dadurch aufquellen und fest werden, und nach einiger Zeit die gesammelte Flüssigkeit nach unten abgeben. Erstaunlich, dass sich bereits nach einer Woche in einem nicht gerade großen Bücherschrank eine beachtliche Menge Wasser angesammelt hat. Gute Sache, diese kleinen Dinger!

Name des kleinen Helfers: Swallow.
Naja. Da hätte es vielleicht noch eine bessere Lösung gegeben.
Obwohl…